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Dermatochirurgie

Chirurgie der Haut- und Weichteilveränderungen

Leberfleckentfernung

Als Leberfleck (Naevus) bezeichnet man umgangssprachlich die gutartige Wucherung von pigmentbildenden Zellen der Haut. Für den Begriff „Muttermal“ wird im medizinischen Wortschatz der Begriff Naevus verwendet. Bestimmte Arten von Leberflecken besitzen das Risiko zur Entartung. Hier ist die regelmäßige Kontrolle und/oder die Entfernung im Gesunden erforderlich.

Hauttumore

Unter Hauttumoren versteht man Gewebeneubildungen, die von den Hautschichten oder Unterhautschichten ausgehen. Die Klassifizierung in gut- bzw. bösartige Tumore ergibt sich aus der Diagnose des Arztes und der histologischen Untersuchung nach Entfernung durch den Pathologen.

Weichteiltumore

Der Begriff Weichteiltumor umfasst eine Vielzahl verschiedener Geschwülste. Die Gemeinsamkeit dieser Tumore liegt in der Abstammung aus dem Weichteilgewebe (Binde-, Fett- oder Muskelgewebe). Weichteiltumore werden nach gut- und bösartig klassifiziert, wobei die meisten gutartige Tumore sind, z.B. des Bindegewebes (Fibrome) oder des Fettgewebes (Lipome).

Weichteilabszesse

Ein Abszess ist eine Eiteransammlung, die durch entzündliche Gewebseinschmelzung entsteht.  Die akute Verlaufsform bedarf der dringlichen chirurgischen Behandlung.

Pilonidalsinus (Sinus pilonidalis)

Der sogenannte Pilonidalsinus („pilus“: Haar, „nidus“: Nest)  ist eine erworbene Erkrankung. Haare spielen in seiner Entstehung eine wichtige Rolle. Es handelt sich um eine akut oder chronisch verlaufende Entzündung im Fettgewebe, überwiegend im Bereich der Steißbeinregion. Eine Diagnosestellung ist anhand der Beschwerden (Schmerzen, Sekretion) und dem Krankheitsverlauf leicht zu stellen. Je nach Verlaufsform ist eine operative Eröffnung oder gleich die operative Versorgung mit primärem Wundverschluss oder auch nur eine konserative Behandlung erforderlich.

Unser Behandlungsspektrum:

Minimal-invasive Technik (Pit-Picking, Operation nach Bascom)

Exzision und offene Wundbehandlung

Limberg- und Karydakis-Lappen

Verschiebelappenplastik nach Dufourmentel

Narbenkorrektur

Narben werden durch viele Faktoren in der Heilung beeinflusst, auch die persönliche Veranlagung spielt hier eine Rolle. Hat sich eine unschöne Narbe entwickelt, so kann diese möglicherweise korrigiert werden. Die Operation zur Narbenkorrektur hat in der Regel ein geringes Risiko.


 

Chirurgische Eingriffe im Bereich der Haut- und Weichteilveränderungen werden in der Regel unter ambulanten Bedingungen und in lokaler Betäubung durchgeführt – auf Wunsch und bei größeren Befunden auch in Kurz-Narkose. Das entnommene Präparat wird durch externe, besonders erfahrene Pathologen untersucht.

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