icon-telephoneOnline Terminbuchung
icon-telephone06221 / 983-340

THERAPIE

Venefit™ Closure Fast – minimal-invasive Therapie von Krampfadern

Moderne und schonende Therapie von Krampfadern mit der Venefit™ Closure Fast Technik

 

Das Venefit™-Verfahren (Covidien ClosureFast™-Technologie) verwendet Hochfrequenzenergie, um Patienten mit chronischer Veneninsuffizienz (CVI) präzise und effektiv zu behandeln. Patienten, die mit dem Venefit-Verfahren behandelt wurden, berichten von deutlich weniger Schmerzen und Blutergüssen als nach alternativen Behandlungsformen.

Die Venefit™ segmentale endovenöse Therapie ist das einzige minimalinvasive Verfahren, bei dem segmentale Radiofrequenz- (RF) Energie eingesetzt wird, durch deren gleichmäßige und wiederholbare Hitze sich das Kollagen in den Gefäßwänden zusammenzieht, kollabiert und die Vene verschlossen wird. Das Blut wird dann über gesunde Venen zurück zum Herzen umgeleitet.

Ablauf des Venefit™-Verfahrens

Beim Venefit™-Verfahren wird der Covidien ClosureFast™ endovenöse Radiofrequenzablations- (RFA) Katheter durch einen kleinen Einschnitt unter dem Knie in die betroffene Vene eingeführt und in das Gefäß geschoben. Anders als bei der Lasertherapie ist mit dem ClosureFast™-Katheter kein kontinuierlicher Rückzug der Energiequelle erforderlich, was eine kontrollierte und wiederholbare Radiofrequenzablation in 7 cm langen Segmenten des Zielgefäßes ermöglicht. Sobald der Genesungsprozess beginnt, wird das Blut dann auf natürlichem Wege in gesunde Venen umgeleitet. Die behandelte Vene verwandelt sich in Narbengewebe und wird vom Körper abgebaut.

Setzt neue Maßstäbe in der Patientenversorgung

Das Venefit™-Verfahren verwendet eine segmentale Ablationstechnik, bei der mit dem ClosureFast™-Katheter jeweils 7 cm lange Venensegmente in 20-sekündigen Intervallen erhitzt werden. Nach der Behandlung eines Segments wird der Katheter für das nächste Segment neu positioniert und der Vorgang so lange wiederholt, bis die betroffene Vene auf gesamter Länge versiegelt wurde.

Der Katheter gibt in jedem Segment gleichmäßig Hitze ab. Anders als bei manchen Laserverfahren, die während der Behandlung Temperaturen von über 700 °C erreichen können, überschreitet die Temperatur bei diesem Verfahren niemals 120 °C.

Venefit Radiowelle Krampfader Therapie

VenaSeal™ Closure System – Venenkleber

VenaSeal™ Venenkleber – Krampfadern beseitigen ohne Kompressionsstrümpfe und Narkose

 

Bei diesem Verfahren wird ein Gewebekleber (Cyanoacrylat) verwendet, welcher schon seit über 40 Jahren in der Medizin bei den unterschiedlichsten Krankheitsbildern eingesetzt wird. Über eine kleine Eintrittsstelle in der Haut wird unter Zuhilfenahme eines Ultraschallgeräts ein dünner Katheter in den erkrankten Venenbereich eingeführt. Beim langsamen Zurückziehen des Katheters gibt der VenaSeal- Spender eine geringe Menge des Gewebeklebers ab. Zur Fixierung des Klebers drückt der Arzt von außen sanft auf das Bein. Etwa zwanzig Minuten dauert es, bis die Vene in ganzer Länge verschlossen ist. Es verbleibt lediglich die Eintritts-Stelle, welche mit einem Pflaster ausreichend versorgt ist. Nach und nach wird die behandelte Vene dann durch körpereigene Reparaturmechanismen abgebaut.

Im Gegensatz zu anderen Behandlungen ist bei VenaSeal keine Narkose erforderlich. Lediglich die Zugangsstelle wird örtlich betäubt. Der Patient kann unmittelbar nach der Behandlung zu seinem normalen Tagesablauf zurückkehren, da vor der Behandlung keine Medikamente verabreicht werden. Anders als bei Verfahren die auf Hitze basieren, besteht bei VenaSeal nicht die Gefahr von Hautverbrennungen oder Nervenschädigungen. Es gibt keinen Verband und das Tragen von Kompressionsstrümpfen entfällt ebenso.

Vorteile im Überblick:

  • gewebeschonend, da keine Hitze und kein Strom eingesetzt werden
  • fast schmerzfreie Behandlung
  • keine Narkose erforderlich
  • keine Kompressionsstrümpfen erforderlich
  • in der Regel keine Narben oder Schwellungen
  • in der Regel keine Krankschreibung und Schonzeit notwendig

imgres.jpg

Crossektomie – Leistenschnitt

Mit Crossektomie wird die operative Abtrennung der vorderen bzw. hinteren Stammvene exakt am Übergang in das tiefe Venensystem bezeichnet. Dabei wird über einen kleinen Hautschnitt in der Leistengegend oder in der Kniekehle das Mündungssegment samt der defekten Schleusenklappe und den zufließenden Seitenästen entfernt. In mehreren klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass die exakte und korrekte Durchführung dieses Schrittes entscheidend für die Verhinderung operationstechnisch bedingter Rezidive ist.

Kryostripping

Dieses besonders schonende Operationsverfahren praktizieren wir seit 1993 erfolgreich und blicken auf nunmehr über 12.000 Eingriffe zurück. Bei diesem Verfahren, das in Narkose durchgeführt wird, erfolgt nach einer Crossektomie die stadiengerechte Entfernung der krankhaft veränderten Vene (Varize) mit Hilfe einer sogenannten Kältesonde.

Die Vene wird mit dem Kältestab („Kryostripper“) in der Leiste bzw. Kniekehle aufgefädelt. Die Sonde wird bis in den Unterschenkel (sog. distaler Insuffizienzpunkt) vorgeschoben und anschließend deren Spitze über einen haarfeinen Kanal mit Hilfe von unter Druck stehendem Lachgas auf minus 85° Grad vereist. Das erkrankte Venensegment klebt dadurch an der Sondenspitze fest und kann in diesem Eisaggregatzustand „gebrochen“ werden und sodann behutsam über die Leiste (Vena saphena magna) oder Kniekehle (Vena saphena parva) entfernt werden. Somit wird die gesamte erkrankte Stammvene ohne einen zusätzlichen Hautschnitt am Bein stadiengerecht und vor allem vollständig entfernt.

Wir sehen diese Art der Krampfadersanierung als minimal invasives Verfahren der Chirurgie (MIC) mit einem sehr guten Nutzen-Risikoprofil an, da die vollständige Entfernung der krankhaften Vene sichergestellt ist und das kosmetische Ergebnis ausgezeichnet ist.

Mini-Phlebektomie

Die Mini-Phlebektomie ist ein minichirurgisches Verfahren zur Entfernung kleiner und mittelgroßer Krampfadern. Bei diesem Eingriff werden über winzige, kaum sichtbare Schnitte mittels eines speziellen Häkchens die varikösen Venen herausgezogen. Die Schnitte sind so klein, dass sie nicht genäht werden müssen und kaum Narben entstehen. Bei isolierter Seitenastvarikosis kann die Technik in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt werden. Anschließend ist eine Kompression für wenige Tage erforderlich. 

CELON ProCurve – Endovenöse thermische Behandlung von Krampfadern

CELON Methode zur endovenösen Behandlung

 

Die Celon-Methode (bipolare Radiofrequenz-Induzierte Thermotherapie, RFITT) ist ein minimal invasives Verfahren zur endovenösen (endoluminalen) Behandlung insuffizienter Stammvenen, vor allem der Vena saphena magna oder Vena saphena parva. Dabei werden die Venen mit einem millimeterdünnen Katheter von innen schonend auf 60° bis 100° C erhitzt. Die lokale und exakt dosierte Applikation von digitaler Radiofrequenzenergie bewirkt, dass sich die Vene zusammenzieht und verschließt. Die so behandelte Vene verbleibt im Körper und ist von außen nicht mehr sichtbar. Die Celon Behandlung kann ambulant durchgeführt werden, und die Patienten sind schon kurze Zeit nach dem Eingriff wieder mobil.

Mikro-Sklerotherapie – Verödung von Besenreisern

Bei der Mikro-Sklerotherapie wird durch eine sehr feine Nadel der Wirkstoff Aethoxysklerol in niedriger Konzentration in die Besenreiser (Teleangiektasien) gespritzt. Die Injektion kann mit flüssigem oder aufgeschäumten Aethoxysklerol durchgeführt werden. Zur sicheren Injektion verwenden wir das Veinlite LED, ein spezielles Licht zur Durchleuchtung der Haut.

Aethoxysklerol führt zum Verkleben der Veneninnenwände. Der Körper baut die verklebten Venen in den folgenden Wochen ab, ohne dass Narben zurückbleiben. Abhängig von Ausdehnung und Art des Befundes sind unterschiedlich viele Sitzungen erforderlich.

Einschränkungen für sportliche Betätigungen oder Arbeitsunfähigkeit bestehen nicht, allerdings sollten Wärme und direkte Sonnenbestrahlung für ca. 2 Wochen gemieden werden. Nach der Behandlung wird ein Verband oder ein Kompressionsstrumpf für mindestens 2 Tage angelegt. 

Die Mikro-Sklerotherapie wird grundsätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen nicht vergütet und stellt somit eine freiwillige individuelle Gesundheitsleistung dar. Wir beraten Sie gerne und unterbreiten Ihnen ein individuelles Angebot!

Schaum-Sklerosierung – Verödung von größeren Venen

In aufgeschäumter Form potenziert sich die Wirksamkeit des Verödungsmittels Aethoxysklerol. So können auch kleine und mittlere Seitenastvarizen erfolgreich und ambulant behandelt werden. Die betroffene Vene wird ultraschall-gestützt punktiert und das Verödungsmittel mittels Kanüle oder Katheter eingebracht. Auch hier ist eine Kompression zur Erlangung eines dauerhaften Ergebnisses erforderlich. 

 


Wir beraten Sie individuell und ausführlich!

NEWS:

zum Archiv